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Koko-Bankkontofrage

Update Dez 2014

Kurzzusammenfassung

Vor einigen Monaten begannen einige Kokos damit einejuristische Person zu erschaffen namens Koko ne.V..
Damit sollte erzielt werden ein Bankkonto zu eröffnen und so abstand zu nehmen von dem bisherigen Privat-Konto-Prinzip. Im Laufe dieses Prozesses wurde abgefragt ob die Kosten für eine Geschäftskontoführung zw 190 und 250,- im Jahr dem Aufwand ein gemeinnützigen Verein zu ergründen vorzuziehen sei. Dabei kamen wir zu dem Konsens uns an einen bestehenden gemeinnützigen Verein anzugliedern, bspw. Janun-Lüneburg.
Diese würden dann offiziell das Konto erstellen und führen, was dann kein „normales“ Geschäftskonto wäre sondern eines ohne die teuren Kosten je Buchungsvorgang.
Die Jahreshauptversammlung von Janun tagte neulich und wollte vor einer Kooperation mit Expertise geklärt wissen, wer wie für was zu haften hätte, ob/inwieweit kokos Betrieb mit ihrem Vereinszweck und ihrer Gemeinnützigkeit einhergehen und ob bei einem Umsatz von >20.000,- Koko als nicht-gewinnorientierter Zweckbetrieb von Janun rechtlich mit der bestehenden Gemeinnützigkeit möglich ist.

Der Vorschlag von Muriel: Anwalt kontaktieren der sich mit sowas auskennt. Da hat sie einen herausgefunden.

bzgl DSI / Studentische Initiative:

Ein Anruf bei der GLS klärte sehr deutlich, dass auch eine SI – egal ob Dachverband oder nicht – nur ein normales Geschäftskonto eröffnen kann.

JETZT DIE FRAGEN:

[1] Weiter machen? Ich bin jetzt also dabei Geld in die Hand zu nehmen um einen Anwalt zu bezahlen, weiß aber nicht ob Kokos diesen Weg noch mittragen.

[2] wie viel Geld soll Koko in diesen Anschub versenken ohne vorher wissen zu können ob das mit Janun überhaupt was wird?

Dazu wie gewohnt eine Umfrage:
https://docs.google.com/forms/d/1TLWvi5Oy63BXHOoQ70baB77tUqt_5Yy3B14V6u491B0/viewform?usp=send_form

Ergebnisse hier:
https://docs.google.com/forms/d/1TLWvi5Oy63BXHOoQ70baB77tUqt_5Yy3B14V6u491B0/viewanalytics?usp=form_confirm

Tschu P

Update Nov 2014

Paul hat an Muriel einen Brief geschickt mit einem erarbeiteten Konzeptentwurf für eine Kooperation zwischen dem Koko ne.V. und Janun Lüneburg e.V.. Brief, weil in den Sprechzeiten keiner ansprechbar war.

Update Ende-Okt 2014

Paul hat einen Flyer gebaut mit einem Konzeptentwurf für eine mögliche Kooperation mit Janun-LG.

Update Okt 2014

Die meiseten Stimmen in der Umfrage hatte die Option C: gemeinnützigkeit erwerben und selbst ein Konto führen.

In Verbindung mit persönlichen Gesprächen wurde deutlich das gleichzeitig ebenso viele Menschen sich für eine Kooperation mit einem bestehenden Verein aussprechen (Option d).

Was nun?

Paul hat mit Janun-Lüneburg e.V. gesprochen und dabei in Erfahrung gebracht, dass sie noch kein Bankkonto haben, sich jedoch vorstellen könnten mit Koko eines zu führen. Einzig die Steuererklärung würde sich bei ihnen verkomplizieren und da bestand noch Klärungsbedarf. Sie sind so verblieben, dass Koko eine detailierte Skizze an Janun übergibt aus welcher hervorgeht, wer was warum wie macht damit beides ztusammen funktioniert. Das ganze bis November, denn dann gehen die Einladungen zur JahresabschlussVersammlung des Janun-LG eV raus. Entschieden wird dann Dezember 2014.

Original:

In diesen Tagen versuchen wir eine Klärung für die BankKontoFrage zu finden. Dazu wurde an alle Mitglieder ein Link zu einer Onlineumfrage
(https://docs.google.com/forms/d/1dKRMgL9M9RIMQ8iA31iMY0vA3P4eP9i6HDh8njIKrq0/viewform)

geschickt und das sind bislang die Ergebnisse:
https://docs.google.com/forms/d/1dKRMgL9M9RIMQ8iA31iMY0vA3P4eP9i6HDh8njIKrq0/viewanalytics?usp=form_confirm

Die Ergebnisse in ausführlich:
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1bfyp1xzHgkEBxzRbTFtZXLPUQDI8CNuTh8iJ9NG-gVA/edit?usp=sharing

Darum geht es (Sachlage)

Vorgeschichte

Max und Tommy sind die Privatpersonen hinter dem aktuellen Konto von Koko, wie ihr wisst.
Für beide wäre es planerisch und steuerlich bedeutend, wenn KoKo ihr BankKonto nicht mehr nutzen würde. Dazu gibt es im Groben 3 Überlegungen:
1) Ist dies bereits ein Gemeinschaftskonto, was die Übersichtlichkeit ohnehin schwiriger macht, als ein „normales“ Konto
2) müssten auf grund des nicht unerheblichen Umsatzes beide/einervonihnen eigentlich eine Steuererklärung inkl. Handeltreibendes-Gewerbe-pipapo aufstellen. Kommt mal die Prüfung, wirds da gruselig. weil ggf Schätzung seitens des Amtes und Beweislast bei uns, dann Zahlungsforderungen UmSt / GewSt / KörpSt (?)

Außerdem gibt es noch die Sicht von den KoKos: Jedesmal wenn die Kontoverantwortung wechselt, müssen auch die Kontodaten zum Überweisen geändert werden. Es kommt immer mal wieder Vor, dass noch Menschen an alte Kontodaten ihr Geld überweisen .

„Was nun?“, haben sich Tommy, Marco und ich gedacht.

Ziel: ein Konto auf eine juristische – nicht natürliche Person, bei einer ethisch moralisch halbwegs vertretbaren Bank.

Ihr habt vll mitbekommen, dass wir am 25.6.2014 einen „nicht eingetragenen Verein“ namens KoKo gegründet haben. Damit ist ein erster Schritt getan: wir als KoKo ne.V. sind eine juristische Person und können ein Konto eröffnen.

ABER:
Die Kontoführungsgebühren (KFB) sind größer als vermutet. Paul hat die GLS angerufen und Formulare besorgt. Die KFB setzen sich wie folgt zusammen:
60,- € jährlich Kontoführungsgebühren plus
15,- € jährlich EC-Karte Plus (unddas ist das fiese)
0,15 € je Kontobewegung (also Abgänge und ! Zugänge)

Wir haben das zu zweit mal überschlagen und schätzen dass wir im Jahr auf 20€ für die Kontoausgänge kommen(Rechnungen). Dazu kommen 40 bis 60 Überweisungen/Einzahlungen von den KoKos, sowie fixe 75 für Karte und Konto. MAcht irgendwas zwischen 140 und 180 € Kontoführungsgebühr.

Einige werden sagen „das ist viel oder zu viel geld“
Einige werden sagen „das ist auf alle verteilt ein akzeptabler Preis für die Kontolösung“

Weil Marco Tommy und ich das nicht allein entscheiden wollen, fragen wir hiermit dich:

Option a) weiter über ein Privatkonto
mit diesem Weg geht einher:
  • Diese Person müsste ihre hohen Umsätze für Lebensmittel gegenüber dem Finanzamt erklären. wahrscheinlich betreibt sie dann ein bis dahin nicht angemeldetes Handelsgewerbe. Habe bitte im Hinterkopf, dass einige KoKos sich wünschen, dass wesentlich mehr Menschen KoKo nutzen werden.
  • Diese Person darf dann weder Bafög, noch Stipendium, noch Wohngeld, noch ALG1/2 empfangen und sollte sich an den Gedanken ein Gewerbe zu betreiben gewöhnen. Eine Person zu finden die das erfüllt, ist teils umständlich bis unmöglich. Komplikationen mit der Karankenkasse und dem studentischen Krankenkassenbeitrag stehen auch aus. Dieser Richtet sich nämlich auch nach der Höhe des jew. Einkommens und das ist bei irgendwo gedeckelt.
  • Die Übertragung der Kontoverantwortung bring jedes Mal mit sich, dass Menschen auf das alte Konto überweisen. Dieses Geld geht bisweilen verloren für KoKo und es entstehen Mehrkosten, die..
  • Im Falle einer negativen Bilanz von KoKo (mehr Ausgaben für Rechnungen als Einnahmen durch Einzahlungen) bezahlt die Kontoführende Person das Defizit automatisch mit.
  • Das erstellen von Bilanzen ist umständlich, weil die Kontoführende Person ihr Privatvermögen von den KoKo-Finanzen auf dem selben konto händisch auseinanderrechnen muss. Das erschwehrt auch die PRüfung ob wir Steuerpflichtig sind.
Option b) Konto als nicht eingetragener und nicht gemeinnütziger Verein
Mit dieser Option geht einher:
  • irgendwas zwischen 140 und 160 € Kontoführungsgebühr im Jahr.
  • dies setzt sich zusammen aus: 60,-€/Jahr Kontoführungsgebühren 15,-€/Jahr je EC-Karte und (! das macht es teuer:) 0,15€ je Kontobewegung, also je Kontoeingang und je Kontoausgang.
    HINWEIS: der Verein kann nachträglich in einen eingetragenen genmeinnützigen Verein umgewandelt werden. Auch das Konto kann in ein entsprechendes umgewandelt werden.
Option c) Konto als gemeinnütziger Verein
Mit dieser Option geht einher:
  • wir müssen Kontoführungsgebühren von fix 40,-€ bezahlen
  • Wir müssen uns als gemeinnützig vom Finanzamt anerkennen lassen, was einer „kreativen“ Satzung bedarf.
  • Diese fingierte Satzung muss in einem jährlichen Bericht aufgegriffen werden und mit voraussichtlich fingierten Aktivitäten, die wir gemacht hätten um dem Vereinszweck nachzukommen um damit die Gemeinnützigkeit zu belegen.
  • wir beauftragen einen Notar einmalig für Geld 80-130€.
  • die Eintragung in das Vereinsregister kostet Geld (20-50€)
Option d) über einen 3. Verein
  • Wir hängen uns an einen bestehenden eingetragenenen und gemeinnützigen Verein drann und
  • eröffnen über diesen ein Konto bei der GLS
  • dann muss jemand einen Verein finden, dessen Wille und Satzung es erlauben KoKo, resp. das Konto für Koko zu betreiben.
  • Im Zweifelsfall muss dieser Verein erklären können, wieso dieses Konto und die Umsätze auf diesem Konto dem Zweck des Vereins dienen;
  • zudem muss jemand diesen Verein finden und möglichst dauerhaft Kontakt halten